Sunday 17. October 2021

NEU! Orthodoxe Kirchenzeitung

für Österreich im neuen Layout

Die aktuelle Ausgabe Frühjahr-Sommer/2019

 

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NEU! "Orthodoxe Religionspädagogik"

an der Universität Wien

 

 

Kurze Geschichte der Griechen in Österreich

 

Die Geschichte der Griechen in Österreich reicht bis in das 12. Jahrhundert zurück, erste Gemeinden entstanden im 18. Jahrhundert

 

Die Geschichte der Griechen in Österreich reicht bis in die byzantinische Zeit zurück, als Prinzessinnen aus den Häusern Laskaris und Komnenos Herzöge der Babenberger heirateten, von denen eine, Theodora Komnenos, die 1148 in Konstantinopel geehelicht wurde, auch im Wiener Schottenstift begraben ist. Theodora Angellos und Sophia Laskaris heirateten Anfang des 12. Jahrhunderts noch in die Babenberger Familie und brachten so griechische Bräuche und Traditionen an den Hof der Herzogsfamilie.

 

Die Entstehung der griechischen Gemeinden reicht bis in das frühe 18. Jahrhundert zurück. Bereits im vorherigen Jahrhundert haben sich zahlreiche griechische Händler und Familien in den österreichischen Gebieten niedergelassen. 1709 wurde, in der Siedlung der griechischen Botschaft und mit Unterstützung des Botschafters der Hohen Pforte, eine Kapelle eingerichtet, die dem Heiligen Märtyrer Georg geweiht wurde und der ersten griechischen Gemeinde bis heute ihren Namen verlieh.

 

1924 wurde vom Ökumenischen Patriarchat von Konstantinopel die Metropolis von Mitteleuropa gegründet, der die griechisch-orthodoxen Gemeinden von Österreich, Ungarn und Italien unterstellt wurden.

 

Zum ersten Metropoliten wurde der Metropolit von Amaseia, Germanos Karavangelis gewählt. Nach seinem Tod im Jahre 1935 und angesichts internationaler politischer Probleme verschmolz diese Metropolis mit der von Thyateira, mit dem Sitz in London.

Am 17. Februar 1963 gründete das Ökumenische Patriarchat in Konstantinopel die Metropolis von Austria, welcher als Exarchat auch Ungarn unterstellt wurde. Die Republik Österreich hat die griechisch-orthodoxe Kirche durch das “Orthodoxen-Gesetz” (1967) anerkannt und bestätigt. Zum ersten Metropoliten von Austria wurde DDr. Chrysostomos Tsiter gewählt. Am 11. Dezember 1991 wurde Bischof von Christoupolis, Dr. Michael Staikos, zu seinen Nachfolger gewählt.

 

Nachfolger von Metropolit Michael Staikos wurde Arsenios Kardamakis. Am 3. November 2011 wurde er von der Heiligen Synode des Ökumenischen Patriarchats von Konstantinopel zum Metropoliten von Austria und Exarch von Ungarn und Mitteleuropa gewählt. Er wurde am 30. November zum Bischof geweiht und am 4. Dezember 2011 in Wien in sein Amt eingeführt.

 

Das österreichische Parlament hat im Juni 1967, einstimmig, durch das Bundesgesetz Nr. 229/23 sowohl die Orthodoxe Kirche in Österreich, als auch den Metropoliten von Austria, als eine der amtlichen Kirchen des Bundesgesetzes anerkannt.

 

Die Metropolis als kirchliche Instanz koordiniert die Aktivitäten der Gemeinden, fördert das geistliche Leben der Diaspora und hat eine bedeutende Rolle in der Ökumenischen Bewegung.

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Metropolit Arsenios: Das Große und Heilige Konzil der Orthodoxen Kirche

Liturgisch-pädagogische Aspekte der Bibel und die Bedeutung ihres Studiums

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