Montag 10. Dezember 2018

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Die aktuelle Ausgabe Frühjahr-Sommer/2018

 

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NEU! "Orthodoxe Religionspädagogik"

an der Universität Wien

 

 

Vierte Vollversammlung - 10. November 2012

Die vierte Vollversammlung der Bischofskonferenz fand am 10. November 2012 in der serbischen Auferstehung-Christi-Kirche in Wien-Leopoldstadt statt. Im Mittelpunkt der Beratungen standen der Ausbau der Öffentlichkeitsarbeit und die Jugendseelsorge. Aber auch die dramatische Situation in Syrien war Gegenstand der Beratungen.


 

Unter dem Vorsitz von Metropolit Arsenios tagten der Metropolit des Patriarchats von Antiochien für Europa, Ioannis, der Administrator der russisch-orthodoxen Eparchie für Österreich, Erzbischof Mark, der Administrator der serbisch-orthodoxen Eparchie für Österreich, Bischof Irinej, der rumänisch-orthodoxe Bischofsvikar Nicolae Dura und der bulgarisch-orthodoxe Bischofsvikar Ivan Petkin.

 

Mit einem eindringlichen Appell zur Situation in Syrien wandten sich die orthodoxen Bischöfe an die österreichische Bundesregierung gewendet. Man sei "in tiefer Sorge über die Situation in Syrien" und fordere daher die Regierung auf, ihren Einfluss geltend zu machen, "damit es in Syrien so bald wie möglich zu einer Friedenslösung kommt", hieß es in der von den Bischöfen verabschiedeten Stellungnahme. Der in Berlin residierende Weihbischof des orthodoxen Patriarchats von Antiochien, Hanna (Haikal), den Bischöfen neueste Informationen aus Syrien vorgelegt, die die Medienberichte über chaotische Zustände und Gewalteskalationen im Land bestätigten.

 

Angehörige religiöser und ethnischer Minderheiten - vor allem aber Christen - seien "in einer besonders schwierigen Situation", so die orthodoxen Bischöfe in ihrer Erklärung. Dabei liege gerade den Christen die Versöhnung im Land am Herzen: "Die Christen wollen, dass dieses Land auch in Zukunft jenes religiös-kulturelle Mosaik bleibt, das es so viele Jahrhunderte hindurch war." Für die orthodoxen Christen in aller Welt und auch in Österreich habe Syrien daher eine "besondere Bedeutung, weil viele Wurzeln von Liturgie, Theologie, Frömmigkeit, christlicher Kunst vor allem in diesem Land liegen, das seit der Zeit der Apostel immer ein Brennpunkt christlichen Lebens war", hieß es in der Erklärung.

 

Neben dem Syrien-Thema befasste sich die Orthodoxe Bischofskonferenz bei ihrer Vollversammlung in Wien auch mit ihrem eigenen öffentlichen Wirken und Auftreten. Beschlossen wurde u.a. eine Weiterführung der neuen "Orthodoxen Kirchenzeitung", der Aufbau einer eigenen Website sowie der Ausbau der Öffentlichkeitsarbeit. Dazu wurde der orthodoxe Religionslehrer und Journalist Mirko Kolundzic als Pressesprecher der Bischofskonferenz bestellt.

 

Verstärken wolle man auch die Jugendarbeit, teilten die Bischöfe nach dem Rückblick auf das erfolgreiche erste panorthodoxe Jugendtreffens im September 2012 in Wien mit. Als positiv wurde weiters registriert, dass bereits mehr als 10.000 Schülerinnen und Schüler den orthodoxen Religionsunterricht besuchen; rund 80 Religionslehrerinnen und -lehrer sind für sie im Einsatz.

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